Olympiade mit Rekordbeteiligung | Freie Waldorfschule Saar-Hunsrück

Olympiade mit Rekordbeteiligung

Alljährlich werden die Schüler der fünften Klasse im Sportunterricht an die Disziplinen der „Olympiade der Waldorfschulen“ herangeführt. Komplexe Abläufe, wie beispielsweise beim Diskus- und Speerwurf, fordern von den Kindern Genauigkeit, Geduld und Ausdauervermögen.

Bei den diesjährigen Wettkämpfen gab es mit den Schülern der neugegründeten Waldorfschule Bad Kreuznach eine Rekordbeteiligung – über 170 Olympioniken zeichneten ein buntes Bild. Der Olympische Gedanke wird bei den „Spielen“ der Waldorfschulen, die alljährlich im Reichswaldstadion in Ramstein stattfinden, um eine Dimension erweitert – „Dabeisein für alle ist alles“. So sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe fünf von insgesamt sieben Waldorfschulen aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz am Start. Darunter auch Wettkämpferinnen und Wettkämpfer der Johannes-Schule  für Lern- und Erziehungshilfe aus Bildstock,  die die Bedeutung dieser einmaligen Veranstaltung für die Inklusionsidee verdeutlichen.

Umrahmt ist der Tag von der Symbolik der traditionellen Olympiade der Antike. So tragen die Kinder selbst genähte Tuniken und werfen mit im Werkunterricht selbst hergestellten Speeren. Neben dem entzünden des olympischen Feuers und dem Entsenden von Friedenstauben, eröffnen die Schülerinnen und Schüler selbst die Spiele in verschiedenen Sprachen. So kamen in diesem Jahr nicht weniger als 15 Sprachen zusammen, die sichtbar machen, aus wie vielen Nationalitäten die Schüler der sieben Waldorfschulen kommen.

In diesem Jahr waren die Eltern FWS Walhausen verantwortlich für die kulinarische Versorgung. Diese nicht mindergroße logistische Aufgabe wurde mit Bravour und unter dem Lob aller gemeistert – dafür herzlichen Dank.

Mit der großen Siegerehrung und der Übergabe von Medaillen an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer endete der erlebnisreiche Tag.